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Geschichtlicher Abriss


Da es im 19. Jahrhundert bei den Burgenlandkroaten nahezu keine Intelligenzschicht gab, waren es vor allem kroatische Geistliche, die das kulturelle Leben der Burgenlandkroaten vorantrieben. Sie gründeten Kulturvereine und veröffentlichten Publikationen. 1910 gab es im Raum des Burgenlandes 23 kroatische Pfarrer und zwei Kapläne.

Wie schon in der Monarchie war die Kirche auch in der Ersten Republik Trägerin der konfessionellen Schulen mit kroatischer Unterrichtssprache. Die Heiligen Messen wurden in folgenden Sprachen gefeiert:

  1. In über 20 Gemeinden: Kroatisch;
  2. In 20 Gemeinden: Deutsch und Kroatisch;
  3. In zwei Gemeinden: Kroatisch und Ungarisch;
  4. In drei Gemeinden: Deutsch, Kroatisch und Ungarisch.